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Die Reise in das Nalytschewo-Flusstal (Wandern)

Preis:1950 €
Dauer:17 Tage
Anreisedaten 2011:6 August
Gruppe:10 - 16 PAX
Jahreszeit:Sommer
Aktivitäten:Trekking Valley Nalytschewo klettern Bootsfahrt Avashinsky Bay
Unterkunft:Rest Zelte
Schwierigkeit:

Reiseverlauf

Details

 
 

Manchmal können besser als Berge nur die Berge sein… Als Zusatz zu den thermalen Heißwasserquellen. Die Reise in das Nalytschewo-Flusstal ist eine Marschroute für die geistesstarken Persönlichkeiten, die in ihrer Seele Romantiker sind. Die dauerhaften Übergänge entführen Sie fernab von der Zivilisation, und Sie tauchen vollständig in die Natur ein. Sie nehmen jedes Geräusch wahr, sehen das, was Sie unter anderen Bedingungen nicht beachten würden. Sie vergessen jedes Mal blitzschnell die Müdigkeit, wenn ein weiteres Naturbild vor Ihren Augen erscheint: Die Kombination aus den modernen vulkanischen und den altglazialen Landschaften, die seltenen Flora und Fauna, die grünen Felder und die schneebedeckten Gipfel. Sie finden sich im Naturreich, wo die Menschen und die Braunbären friedlich zusammenleben, wieder. Abends erwartet Sie die gesellige Runde am Lagerfeuer und die Besprechung des durchgangenen Weges, der Sternenhimmel über dem Kopf und das Gefühl, dass die Zeit still steht. Die thermalen Heißwasserquellen werden zur Belohnung für die langen Fußmärsche. Sie schenken nicht nur die Wärme, sie heilen auch Ihren Körper. In der Nähe, der kalte Fluss, die Grenze zwischen 2 Welten, dem Reich des Menschen und dem Naturreich. Von speziellen in der Thermalquellennähe befindenden Türmen, kann man den Alltag des braunen Kamtschatkabären beobachten. Und natürlich bekommen die Reisenden die Chance die tätigen Vulkane Kamtschatkas zu besteigen: Awatschinskij (2751 m) und Dsendsur. Hier sind die dampfenden Fumarolen, das krasse Schwefelgeruch, welches alle Neugierigen mit einem Stich in die Nase gnadenlos bestraft und die unbeschreiblich schönen sich von einem Gipfel bietenden Anblicke. Am Ende des Programms bestaunen Sie den mächtigen Pazifischen Ozean! Die Bootsfahrt erlaubt den Reisenden nicht nur die salzige Wasserfläche mit der Hand zu streicheln, sondern auch eine Menge an ungewöhnlichen Vögeln zu beobachten und vielleicht sogar die Schönlinge-Schwertwale in ihrem Element zu bewundern! Auf dieser Wanderung lernen sie das wahre Kamtschatka in all seiner Schönheit und Vielfalt kennen!

Reiseverlauf Tag

Tag 1 - Die Ankunft in Kamtschatka 
Die Ankunft in Kamtschatka am Flughafen der Stadt Jelisowo. Shuttle zu Paratunka. Die Unterkunft in einem Kurhaus. Akklimatisierung und Erholung. Das Baden im Thermalwasserfreibad. Zusätzlich – Russische Banja.

Die Gegend der Paratunskije-Geothermalhei
ßwasserquellen ist das medizinische Kurgebiet Kamtschatkas. Zurzeit funktionieren in diesem Gebiet einige Sanatorien, außerdem befinden sich da die zahlreichen Kurhäuser. In den Kurhäusern kann man sich nicht nur erholen, sondern auch, dank den heilenden Eigenschaften des Thermalwassers, den eigenen Gesundheitszustand verbessern. 

Tag 2 - Tal der Geysire und Vulkane Avachinskiy
Das Frühstück. Die zusätzliche Exkursion! Der Hubschrauberausflug in das Tal der Geysire mit einer Landung in der Caldera des Uson-Vulkans. Transport zum Hubschrauberlandeplatz. Die Hubschrauberexkursion in das Tal der Geysire und in den Krater des Uson-Vulkans (6 Std.) mit einem Rundflug um die tätigen Vulkane Karymskij und Malyj Semjatschik, der zweistündige Rundgang im Tal der Geysire, der Überflug zum Krater des Uson-Vulkans. Der einstündige Rundgang auf dem Östlichen thermischen Feld, der Überflug zum Schupanowa-Fluss, die Mahlzeit an einem Touristenhort. 
Die Rückkehr zum Hubschrauberlandeplatz. Am Abend (um etwa 18:00 Uhr) eine Ausfahrt mit einem speziellen Geländefahrzeug zum Fuß der Korjakskij- und Awatschinskij-Vulkane (etwa 2 Std.). Die Unterbringung im Basislager. Das Mittagessen. Bei einer frühen Anfahrt: Ein Spaziergang zum Naturdenkmal Extrusion "das Kamel", 5 km (3 Std.). Das Abendbrot. Die Nachtruhe. 

Das Tal der Geysire ist ein einmaliges Naturobjekt. Es befindet sich im Naturschutzgebiet Kronozkij, in einer breiten Kluft, durch welche der Geysernaja-Fluss strömt. Hier, auf der Strecke von 6 km kann man alle möglichen Formen der hydrothermischen Aktivität bestaunen, einschließlich der ständig tätigen pulsierenden und kochenden Quellen, der heißen Seen, der Schlammkesseln und der Minivulkane, der Dampfstrahlen, der aufgewärmten Bodenflächen und natürlich der Geysire. Der größte Geysir „Welikan“ („der Riese“) mit der Größe des Griffons 3 x 1,5 m hebt bei einer Eruption den Wasserstrahl auf die Höhe von 30 m. Das malerische Tal der Geysire erstrahlt in der Farbenvielfalt des bunten Lehmes. Die in ihren Farben und Bauart eigenartigen Geysirbildungen, thermophile Algen und die Wildheit der Kräuter schaffen eine reiche Farbenmosaik . 
Der Karymskij-Vulkan befindet sich im zentralen Teil des Östlichen Vulkanrings Kamtschatkas. Dies ist ein typischer Stratovulkan, vertreten durch einen geraden Kegel mit der absoluten Höhe von 1536 m. Gegenwärtig zählt der Karymskij-Vulkan zu den tätigsten Vulkanen der Welt. In den letzten 215 Jahren fanden 20 Eruptionen statt. Und jetzt befindet sich der Vulkan in der Phase der Aktivierung der neuen vulkanischen Tätigkeitsperiode. Der letzte Ausbruch dieses Vulkans begann am 2. Januar 1996 und dauert bis jetzt an. Grandiose Aschen- und Dampfexplosionen finden alle 5-15 Minuten statt, die Asche und das Gas werden in die Höhe von 300-1000 Metern über dem Krater des Vulkans hinausgeschleudert.
Der Malyj Semjatschik-Vulkan ist ein Bestandteil der Karymskaja-Vulkangruppe und liegt 15 km nordöstlicher des Karymskij-Vulkans und 20 km westlicher des Kronozkij Golfes. Gegenwärtig ist das Interesse zum Malyj Semjatschik-Vulkan in erster Linie mit seinem sauren See im tätigen Troitzkij-Krater verbunden. Der Durchmesser des Sees ist etwa 500-600 m, seine maximale Tiefe schwankte in verschiedenen Jahren zwischen 117 und 140 Metern. In der Seemitte befindet sich ein Griffon, der mit der vom Seegrund aus aufsteigender Gasströmung zusammenhängt.
Das Naturdenkmal "das Kamel" stellt ein Felsmassiv, welches auf dem Bergpass zwischen den Korjakskij- und Awatschinskij-Vulkanen liegt, mit 2 spitzen Gipfeln dar. Der Kamelberg entstand nach der Eruption der beiden Vulkane. Als Ergebnis der Erdkrustenbewegung in der Zeit der vulkanischen Aktivität floss aus einer Riesenspalte die heiße Lava, welche später den Kamelberg bildete, raus.
 

Tag 3 - Der Aufstieg zum Krater des Awatschinskij-Vulkans
Das Frühstück. Die Sicherheitsbelehrung. Der Aufstieg zum Krater des Awatschinskij-Vulkans (etwa 8-12 Std.). Unterwegs eine Brotzeit (auf der Höhe von 2000 Metern). Auf dem Gipfel ein Beschauungsrundgang um den Krater zu den Fumarolenfeldern und der Lavakuppe. Die Rückkehr zum Lager. Das Abendbrot. Die Rückreise nach Paratunka. Die Unterbringung im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool unter freiem Himmel. 

Mit dem Sonnenaufgang nach einem ausgiebigen Frühstück beginnt die Reisegruppe den Aufstieg. Den Vulkankamm hinaufsteigend und an Höhe gewinnend, kann man die Panoramabilder Kamtschatkas aus der Vogelperspektive genießen. In der Höhe von 2000 Metern am Fuß des jungen Kegels findet eine kleine Brotzeit statt. Danach, mit neugewonnen Kräften, erreicht die Gruppe in 1,5-2 Std. den Vulkangipfel. Vom Rand des Kraters öffnet sich ein hervorragender Ausblick. Im Süden: Die Städte Petropawlowsk-Kamtschatskij und Jelisowo, das Awatscha-Flusstal und die Awatschinskaja-Bucht, die Vulkanen Wiljutschinskij, Gorelyj, Mutnowskij, bei gutem Wetter kann man einen Blick auf den schneeweißen Kegel des Opala-Vulkans werfen; im Norden: Das Nalytschewa-Flusstal und die Vulkanen Schupanowskij und Dsendsur. Außerdem bei einem guten Wetter während der Besteigung selbst kann man vom Awatschinskij-Vulkan den massiven Kegel des Korjakskij-Vulkans, der übrigens im Jahre 2008 erneut auszubrechen begann, bestaunen. Seine Fumarolen steigen in dichten weißen und grauen Dampfwolken in große Höhen! Die gesamte Aufstiegszeit hängt von der physischen Verfassung der Teilnehmer und vom Wetter ab und beträgt im Schnitt etwa 8 Std. Der schwierigste Teil der Route ist der Vulkankegel, dessen Höhe etwa 300 m ist. Der Kegel ist mit der Schlacke, welche hinabgeht und den Aufstieg erschwert, übersät. Im letzten Abschnitt der Kegelbesteigung ist ein Seil befestigt, welcher die letzten Meter des Aufstiegs spürbar erleichtert. Der Abstieg vom Vulkan nimmt nur die Hälfte der Aufstiegszeit.

Tag 4 - Fußgängerübergang Avachinskiy Pass 
Das Frühstück. Der Beginn der Wandertour: Der Awatschinskij-Hort – die Zentralherberge „Nalytschewo“. Die Länge des Wanderweges ist 49 km. Die Wanderung in das Prawaja-Sedlowinskaja-Flusstal (etwa 17 km). Unterwegs ein Mittagessen. Zwischen den Prawaja-Sedlowinskaja-Flussquellen entsprudeln die mächtigen Quellen der Erdoberfläche. In Nachbarschaft der Letzteren: Die Einrichtung des Camps. Das Abendbrot. Die Übernachtung in Zelten.

Der Pfad verläuft, die „Kamel“-Extrusion umrundend, vom Awatschinskij-Hort über den zwischen Korjakskij und Awatschinskij Vulkanen liegenden Awatschinskij-Bergpass (1268 m). Der Weg führt über den hohen Canyon des Sedlowina-Flusses unter den Hängen des Korjakskij-Vulkans. Schließlich leitet er den Wanderer vorbei an der tiefen Kluft eines Sedlowina-Zuflusses und läuft weiter in Richtung der 1203m Anhöhe.

Tag 5 - Fußgängerübergang das Tal der lärmenden 
Das Frühstück. Der Abbau des Lagers. Die Wanderung in das Schumnaja-Flusstal (etwa 18 km). Unterwegs ein Mittagessen. Die Einrichtung eines Camps. Das Abendbrot. Die Übernachtung in Zelten.

Der Weg führt über einen nicht hohen Bergpass zwischen dem vom Korjakskij-Vulkan abgehenden Bergkamm und der 1203 Meter Anhöhe in das Lewaja-Nalytschewa-Flusstal herunter. Nachdem sie diesen Fluss überquert haben, überwinden die Wanderer einen kleineren Bergkamm und steigen zum rechten Schumnaja-Zufluss hinab.

Tag 6 - Die Wanderung zum zentralen Kordon „Nalytschewo“
Das Frühstück. Der Abbau des Lagers. Die Wanderung zum zentralen Kordon „Nalytschewo“ (etwa 14 km). Unterwegs ein Mittagessen. Bei der Ankunft im „Nalytschewo“-Zentralpark: Die Unterkunft in den Gasthäusern. Das Abendbrot. Das Baden in den Heißwasserquellen. Die Übernachtung in den Gasthäusern.

Der Weg verläuft durch die mit der charakteristischen Vegetation und dem hohen Dickicht bewachsenen Flussniederungswälder und erreicht den Schumnaja-Fluss. In der engen Kluft befinden sich die Schuminskije-Heißwasserquellen. Nachdem sie die Hängebrücke überquert haben, finden sich die Reisenden vor einem schönen Wasserfall wieder, dessen Höhe 6 Meter und die Strombreite 6-8 Meter betragen.
Vom Wasserfall steigt der Pfad steil zum linken Flussufer hinauf und führt zu den kalten Schwefelwasserstoffmineralwasserquellen, den Aagskije-Narsanen. Das Quellwasser verfügt über einen angenehmen Geschmack, von der Konsistenz her ist es den Kaukasischen Narsanen ähnlich. Auf dem Platz spürt man den starken Schwefelwasserstoffgeruch. Von den Agskije-Narsanen geht der Weg über die Flussniederungswälder den Bach entlang. Ferner findet man die „Parkwälder“, die sauberen rar bewachsenen Birkenhaine.


Tag 7 - Central-base Nalytschewo-Naturparks
Das Frühstück. Die Erholung an den Quellen. Die Expositionsschau im Zentrum für die ökologische Aufklärung und den Tourismus. Das Mittag- und Abendessen. Die Übernachtung in den Gasthäusern.

Das Frühstück. Die Erholung an den Quellen. Die Expositionsschau im Zentrum für die ökologische Aufklärung und den Tourismus. Das Mittag- und Abendessen. Die Übernachtung in den Gasthäusern. Das Baden an der frischen Luft in einem malerischen Tal mit offenem Rundblick verschafft eine Menge an Genuss. Außerdem kann man nur hier in ganz Kamtschatka die schwimmenden Kolonien der thermophilen Algen beobachten. Da, wo diese nicht gestört werden, bedecken sie in einem Teppich die komplette Oberfläche der Bäche.

Tag 8 - Der Rundgang vom Zentralherberge „Nalytschewo“ zu den Talowskije-Heißwasserquellen
Das Frühstück. Der Rundgang vom Zentralherberge „Nalytschewo“ zu den Talowskije-Heißwasserquellen (11 km, etwa 4 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Die Einrichtung eines Camps. Das Baden in den Heißwasserquellen. Das Abendbrot. Die Übernachtung in den Zelten. 

Der Pfad ist frei von allen Hürden, es läuft sich gut und angenehm. Den Pfad entlang wandernd, kann man eine einzigartige Kombination aus Pflanzengruppen und Pflanzenarten, welche für die ganz unterschiedlichen Naturräume typisch sind, beobachten, für die „Bärentundra“, die Weißbirken-, Steinbirken- und Flussniederungswälder, die mineralischen und thermalen Quellen. Außerdem werden die Reisenden den Hauptschatz der Flora dieser unter Naturschutz stehenden Ecke sehen, den in das russische Rote Buch der geschützten Arten eingetragenen Großbluten-Marienschuh. Unterwegs erscheinen auch die roten Lichtungen: Das sind die Mineralwasserquellen, welche durch das frische Grasgrün durchschlagen. Man hat den Eindruck, dass direkt unter dem Rasenfilz die mineralischen Flüsse strömen.
Die Talowskije-Quellen gehören zu den exotischsten Quellen des Nalytschewskaja-Kessellandes, sie liegen am rechten Ufer des Talaja-Flusses 300 Meter vom Hort entfernt. Die 4 Quellengruppen sind durch einige konzentrierten Thermalwasseraustritte in den großen Trichtern auf den Gipfeln der Ducksteinkuppen, deren Höhe 13 Meter erreicht, auf der Strecke von 1,5 km repräsentiert. Das Quellwasser ist reich an Eisenionen und ihre Temperatur beträgt bis zu 45ºС. 100 Meter den Flussstrom aufwärts befinden sich an beiden Ufern die Heilschlammaustritte. 


Tag 9 - Die Besteigung des Dsendsur-Vulkans
Das Frühstück. Die Besteigung des Dsendsur-Vulkans. Der Pfad verläuft entlang dem Schelob-Bach, der durch den erstarrten Lavastrom fließt. Die Länge der Route in eine Richtung beträgt 15 km. Unterwegs ein Mittagessen. Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Die Erholung. Die Übernachtung in den Zelten. 

Dsendsur ist der äußere westliche Vulkan in der Reihe der Dsendsur-Schupanowskaja-Gruppe. Der stark zerstörte Vulkan bildet ein in die nordwestliche Richtung gedehntes Bergmassiv. Dank den Zerstörungen lässt sich die Chronologie der Ansammlung der vulkanischen Bildungen gut nachvollziehen. Der Krater stellt ein Gletscherkar dar, der Vulkanbau selbst ist asymmetrisch. In der Vulkannähe findet man die Krajewedtschiskije- und die Dsendsurskije-Thermalwasserquellen. Das Vulkaninnere charakterisiert sich durch die aktive hydrothermale Tätigkeit. 

Tag 10 - Rückkehr zu den Kordon „Nalytschewo“
Das Frühstück. Die Wanderung von den Talowskije-Heißwasserquellen zum Zentralherberge „Nalytschewo“. Unterwegs eine Brotzeit. Die Unterkunft in der Zentralherberge „Nalytschewo“. Das Baden in den Heißwasserquellen. Die Erholung. Für alle Willigen steht der Volleyballplatz zur Verfügung. Das Abendbrot am Lagerfeuer. Die Übernachtung in den Gasthäusern. 

Die Heißwasserbäder sind mit überdachten Umkleidekabinen, mit Holz belegten Zugangswegen und den Treppen zu den natürlichen Thermalwasseraustritten ausgerüstet. Das heiße und kalte Wasser der Mineralquellen gehört zu den trinkbar-heilkräftigen und verfügt über eine einzigartige mineralische Konsistenz, eine hohe Konzentration an biologisch-aktiven Mikroelementen und ist mit guten Heileigenschaften versehen. 

Tag 11 - Gehen Sie durch Pinachevsky Pass
Das Frühstück. Das Begehen der Wanderroute. Die Wanderung: Das zentrale Herberge „Nalytschewo“ – der Pinatschewskij-Bergpass – die Anhöhe des Pinatschewka-Flusses (der Semjonow-Kordon), 22 km (etwa 8 Std.). Unterwegs ein Mittagessen. Die Einrichtung eines Camps. Das Abendbrot. Die Übernachtung in den Zelten. 

Der Großteil dieses Routenabschnitts verläuft durch den Steinbirkenwald das rechte Ufer des Pinatschewka-Flusses entlang. Vom Pfad eröffnet sich der wunderbare Blick auf den gegenüberliegenden bewaldeten Hang des Flusstals, das Relief der Gegend, welche der Pfad entlang läuft, ist relativ unkompliziert. Während der Wanderung auf diesem Wege, genießen Sie die Naturbilder der Gegend. Der Birkenwald befreit Sie vom Stress und verbessert Ihre Laune. 
Der Aufstieg zum Bergpass ist ziemlich steil von dieser Seite, dieser Hangabschnitt ist aber nicht länger als 400 Meter. Der Abstieg zum Pinatschewka-Flusstal verläuft vom Schneereichtum des letzten Winters abhängig über die steinernen Aufschüttungen oder den Gletscher. Der Kordon, der sich auf der 600 m Höhe befindet ist der Übernachtungsplatz. Man bezeichnet diesen Ort als die Alpenwiesen, die das Tal umringenden Berge sorgen für ein unvergessliches Bild. Die Zelt- und Feuerplätze sind hier speziell eingerichtet, wie übrigens entlang der ganzen Route.
Den Semjonow-Kordon erreichend, finden Sie sich an einem gemütlichen, von allen Seiten von Bergen umrundeten Ort wieder. Der Wald tritt auseinander: Ringsherum ist das Dickicht des Zedern- und Erlenkriechholzes kombiniert mit kleineren Birkenhainen, im Nordosten sieht man die gletscherbedeckten Furchen des Kitchoiskij-Bergkamms. 


Tag 12 - Rückkehr zum Ausgangspunkt in Paratunka
Das Frühstück. Die Wanderung: Der Semjonow-Kordon – die Siedlung Pinatschewo, 22 km (etwa 6 Std.). Unterwegs ein Mittagessen. Die Rückfahrt nach Paratunka.. Unterkunft in einem Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserfreibad. Die Nachtruhe. 

Am zweiten Tag verläuft die Marschroute durch den Pinatschewa-Flusstal. Der Pfad kreuzt unterwegs kleinere Gruben und schlängelt sich durch den Birkenwald. In einigen Stunden erreicht die Gruppe den Promeschutotschnyj-Hort. Hier, am klaren Bach speist man zu Mittag, darauf folgt die Endphase der Wanderung zu Pinatschewo. Dort holt ein Reisebus die Wanderer ab und bringt sie zurück nach Paratunka.

Tag 13 - Seefischerei und Tour 
Das Frühstück. Die Fahrt nach Petropawlowsk-Kamtschatskij. Eine Bootsfahrt in der Awatschinskaja-Bucht zur Staritschkow-Insel (die „Altherreninsel“, etwa 6 Std.). Die Meeresvogelbeobachtung, das Angeln am Meer. Das Mittagessen auf dem Boot. Die Rückkehr zum Hafen. Die Stadtrundfahrt. Der Besuch auf dem Fischmarkt. Die Rückkehr zum Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool. Die Nachtruhe. 

Die Awatschinskaja-Bucht ist als die größte und die schönste in der Welt anerkannt. Allseits von Kuppen und schneeweißen Bergen umschlossen, ist sie groß genug um die gesamte Weltflotte zu beherbergen. Während der Bootsfahrt werden Sie die Seekalbe, Kamtschatkabiber, Bärenrobben und vielleicht auch die schönen Schwertwale, die den Raum des Stillen Ozeans durchkreuzen, sehen. Auf den Inseln hat sich eine große Menge Vögel eingenistet: Die rotgesichtige Scharbe, die Grauflügeltaube, der Eissturmvogel, der Toporok, der Goldkopf, die pazifische Gryllteiste und viele anderen. Die Inseln sind außerdem die Wohnstätte des seltenen Weißschulterseeadlers, des größten Seeadlers der Welt. Die kleinen Innenbuchten sind mit unnachahmlichen Konturen begnadigt, die Felsen sind sagenumwoben. Bei der Ausfahrt in den Ozean werden Sie zum Beispiel das „Stadttor“ mit ihrer Kamera aufnehmen können: So nennt man die 3 aus dem Wasser herausragenden Felsen. Außerdem bezeichnet man diese Felsen als die „3Brüder“. Man munkelt, dass die Brüder sich einst zur Abwehr der Stadt Petropawlowsk hierher stellten, und so erstarrten sie, das Ufer vor riesigen Tsunamiwellen schützend, zu Stein. Das alles und auch die majestätische Panorama der Awatschinskaja-Bucht, durch den Gipfel des Wiljutschinskij-Vulkans gekrönt, wird in Ihrem Herzen die unvergesslichen Eindrücke hinterlassen! 

Tag 14 - Abfahrt nach Mutnovsky Vulkan
Das Frühstück. Die Anfahrt mit einem speziellen Geländefahrzeug zum Vulkanplateau am Fuß des Mutnowskij-Vulkans (etwa 3 Std.). Nebenbei ein Besuch des Wiljutschinskij-Wasserfalls (der Spaziergang dauert etwa 2 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Später eine Anfahrt zum Bergpass. Die Ruhepause am Fuß des Wiljutschinskij-Vulkans. Die Überfahrt zum Fuß des Mutnowskij-Vulkans. Die Einrichtung eines Zeltlagers. Das Abendbrot. Die Nachtruhe. 

Der Wiljutschinskij-Vulkan befindet sich südwestlich der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatskij. Dieser Vulkan ist erloschen. Seine Höhe beträgt 2175m über dem Meeresspiegel. Die Vulkanspitze ist zum Westen geschnitten und ist in Form der durch Eis- und Firnansammlungen geteilten Restberge dargestellt. Die Lava und Pyroklastiken, welche die Restberge zusammenstellen, färbten ihre Oberfläche möglicherweise durch die Fumaroleneinwirkung in der jüngeren Vergangenheit kunterbunt. Die Vulkanhänge sind durch die tiefen, vom Gipfel radial ausgehenden, Rillentäler zerfurcht , dabei nehmen Einige davon ihren Anfang bei der Mitte des Hanges. Das Innere der oberen Radialtäler am nordwestlichen Hang ist mit dem Eis und Firn gefüllt. Im Winter ist das ein wunderbarer Spot zum Abfahrtskifahren und Snowboarden. Im südwestlichen Teil liegen die Heißwasserquellen. Im Sommer stürzt ein 40 Meter hoher Wasserfall vom Fuße des Vulkans herunter . 

Tag 15 - Klettern Mutnovskiy Volcano
Das Frühstück. Das Begehen der Rundgangroute: Der Aufstieg zum Krater des tätigen Mutnowskij-Vulkans (etwa 10-12 Std.). Die Bewegung auf den weiträumigen mehrjährigen Gletschern und im schmalen Canyon, dem Durchbruch in der Kraterwand. Unterwegs eine Brotzeit. Die Exkursion im Krater des Vulkans. Die Rückkehr in das Zeltlager. Das Abendbrot. Die Nachtruhe. 

Der Mutnowskij-Vulkan ist einer der größten Vulkane Südkamtschatkas mit einem komplizierten Bau und einer langwierigen Entwicklungsgeschichte. Der Vulkan (2323 m) besteht aus 4 miteinander verschmolzenen Kegeln mit den Gipfelcalderas. Der Mutnowskij fasziniert besonders, weil die Besteigung im Unterschied zu den anderen Vulkanen über einen Einbruch im Vulkaninneren selbst erfolgt. Man hat das Gefühl sich im Zentrum der Erde zu befinden und erwartet jeden Moment einen Ausbruch der flammenden Lava unter den Füßen. Ein majestätisches Bild auf den tätigen Krater eröffnet sich dem Reisenden vom Gipfel des Mutnowskij. Im Inneren der tiefen Senke liegen die großen zischenden Fumarolen , welche von den hell-gelben aus den Schwefelkristallen bestehenden Kragen umringt sind, die heißen, sprudelnden Schlammkesseln, die kochenden Kleinseen und die kleineren Geysire. Diese ganze Exotik, von den Felsen umrandet und mit einem drüber ragenden blauen Gletscher versehen, brodelt, zischt, spuckt heiße Tropfen aus und atmet die Dampf- und Schwefelwasserstoffwolken aus. Ein Teil des Riesengletschers im Krater des Mutnowskij-Vulkans zerschmolz nach einer Eruption im Jahre 2000 zu einem schönen marine-blauen Kratersee, welcher im Winter einfriert und am Ende des Sommers, die Oberfläche vom Schildeis befreit, wieder auftaut. Der aus den Kratern des Mutnowskij-Vulkans strömende Fluss durchläuft das Lavafeld und stürzt von dort in den tiefen Canyon „Opasnyj“ („der Gefährliche“) herunter und bildet somit einen mehr als 80 Meter hohen Wasserfall. Ein Ort, der mit seiner Schönheit beeindruckt! 

Tag 16 - Klettern Gorelyj Volcano
Das Frühstück. Die Besteigung und die Beschauung der Krater des Gorelyj-Vulkans (etwa 5-8 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Der Abbau des Zeltlagers. Die Rückkehr nach Paratunka. Die Unterbringung im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool. Die Nachtruhe. 

Der Bau des tätigen Gorelyj-Vulkans bietet einen in der Tat atemberaubenden Blick! Irgendwann sank der Gipfelteil des großen, uralten schildförmigen Vulkans ab und bildete die 13 Kilometer lange Caldera, von deren Grund die intensiven Eruptionen durch die Kraterkette ausgingen. Einige Krater verschmolzen miteinander im Zuge dieser Ausbrüche. Als Ergebnis steigt heutzutage aus dem Zentrum einer Riesencaldera ein ungewöhnliches gebirgskammartiges Massiv in der Art eines komplizierten Stratovulkans mit der Höhe von 1829 Metern. Im Gipfelteil des Vulkans zählt man 11 Krater der verschiedenen Form und Größe. Außerdem entstanden im Inneren und Äußeren der Caldera noch mehr als 10 kleinere zusätzliche Schlackekegel und Lavakuppen. Der Vulkan ist einmalig mit seiner malerischen Sammlung verschiedener Krater in seinem Gipfelteil. Einige von den sind mit bunten Seen, die Anderen mit dem Schnee und Eis gefüllt, und im Akivnyj-Krater zum Beispiel dampfen permanent die Fumarolen! 

Tag 17- Der Abflug
Das Frühstück. Die Abreise zum Flughafen. Der Abflug.

 
 
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