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Туры по Камчатке
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Die drei Vulkane

Preis:1280 €
Dauer:11 Tage
Anreisedaten 2011:17 Juli, , 26 August, 3 September,
Gruppe:8 - 16 pax
Jahreszeit:Sommer
Aktivitäten:Trekking klettern Rafting Bootsfahrt Avashinsky Bay
Unterkunft:Rest Zelte
Schwierigkeit:

Reiseverlauf

Details

 
 

Die wohl meist exotische Ecke Russlands, welche die erstgegebene wilde Schönheit der Natur bewahrt hatte, ist die Halbinsel Kamtschatka. Ein magisches, die Fantasie frappierendes und gleichzeitig verlockendes Wort. Wenn Sie das erste Mal von Kamtschatka erfahren hatten, wenn Sie kurz darauf das Internet auf der Suche nach Informationen durchstöberten und in der Fülle der Fakten und der verzaubernden Bilder versanken, so, dass Sie sich jetzt überhaupt nicht mehr sicher sind, wo Sie als Nächstes auf diesem Land ihr Kamerastativ aufrichten möchten… Wenn dem so ist, fangen Sie klein an und besteigen Sie die 3 bekanntesten Vulkane Kamtschatkas! Awatschinskij (2751 m) ist einer der aktivsten der tätigen Vulkane, den die Bewohner Kamtschatkas zärtlich als ihren „heimischen“ Vulkan bezeichnen. Den erblicken Sie, noch im Flugzeug sitzend, wenn es wieder Mal um die Kurve fliegt und Ihrem Blick einen mächtigen rauchenden Vulkan eröffnet. Der perfekte schneeweiße Kegel, die dampfende Fumarole und die Rückendeckung durch den Korjakskij-Vulkan, der übrigens im Jahre 2008 ebenso fleißig anfing die Aktivität an den Tag zu legen und verstärkt durch 3 große Fumarolen zu dampfen. Während der Besteigung des Awatschinskij-Vulkans werden Sie, was die Redensart „Spaziergänge über den Wolken“ bedeutet, zu verstehen lernen. Könnten Sie sich vorstellen, dass Sie irgendeinmal direkt in den Krater eines tätigen Vulkans geraten? Man muss hinzufügen eines sehr aktiv tätigen Vulkans, mit den aus den Rissen ausbrechenden glühendheißen Dämpfen, mit dem Kochen der kleinen Schlammvulkane unter den Füßen, mit den Säurepfützen, mit dem ätzenden Schwefelgeruch und mit dem riesigen, unbeschreiblich schönen Gletscher, welcher über dieser Märchenlandschaft drüber ragt… Nein?... Dann laden wir Sie herzlich ein, sich in den Krater des tätigen Mutnowskij-Vulkan (2323 m) zu begeben. Während der Besteigung dieses so ungewöhnlichen Vulkans werden Sie zweifellos an die Beschreibung der Höllenkreise Dante Alighieris erinnert… In der Nähe des Mutnowskij-Vulkans befindet sich der Gorelyj-Vulkan (1829 m). Trotz seiner ziemlich bescheidenen Höhe verbirgt er vor fremden Augen seine wahren Schätze: Die farbigen Seen, die in einigen seiner Krater liegen, eine davon versucht die ganze Zeit zum Kochen zu kommen… Dabei besitzt „der Kleine“ insgesamt nur 11 Krater… Und das muss man mit eigenen Augen gesehen haben! Nach dem schwindelerregendem Auf und Ab tauchen Sie in das heilende Wasser der Thermalwasserquellen oder in die erfrischende Kälte des Bergflusses während der Raftingtour, gehen Sie angeln und natürlich schauen Sie den Braunbären beim Angeln zu… Wenn das immer noch nicht genug ist, steht der Hubschrauberausflug zum weltberühmten Tal der Geysire zu Ihrer Verfügung! Glauben Sie uns, nach diesem Abenteuer werden Sie hier sicher einmal wieder herkommen wollen!

Reiseverlauf Tag 

Tag 1 - Die Ankunft in Kamtschatka 
Die Ankunft in Kamtschatka am Flughafen der Stadt Jelisowo. Shuttle zu Paratunka. Die Unterkunft in einem Kurhaus. Akklimatisierung und Erholung. Das Baden im Thermalwasserfreibad. Zusätzlich – Russische Banja.

Die Gegend der Paratunskije-Geothermalhei
ßwasserquellen ist das medizinische Kurgebiet Kamtschatkas. Zurzeit funktionieren in diesem Gebiet einige Sanatorien, außerdem befinden sich da die zahlreichen Kurhäuser. In den Kurhäusern kann man sich nicht nur erholen, sondern auch, dank den heilenden Eigenschaften des Thermalwassers, den eigenen Gesundheitszustand verbessern.

Tag 2 - Tal der Geysire und Vulkane Avachinskiy

Das Frühstück. Die zusätzliche Exkursion! Der Hubschrauberausflug in das Tal der Geysire mit einer Landung in der Caldera des Uson-Vulkans. Transport zum Hubschrauberlandeplatz. Die Hubschrauberexkursion in das Tal der Geysire und in den Krater des Uson-Vulkans (6 Std.) mit einem Rundflug um die tätigen Vulkane Karymskij und Malyj Semjatschik, der zweistündige Rundgang im Tal der Geysire, der Überflug zum Krater des Uson-Vulkans. Der einstündige Rundgang auf dem Östlichen thermischen Feld, der Überflug zum Schupanowa-Fluss, die Mahlzeit an einem Touristenhort.
Die Rückkehr zum Hubschrauberlandeplatz. Am Abend (um etwa 18:00 Uhr) eine Ausfahrt mit einem speziellen Geländefahrzeug zum Fuß der Korjakskij- und Awatschinskij-Vulkane (etwa 2 Std.). Die Unterbringung im Basislager. Das Mittagessen. Bei einer frühen Anfahrt: Ein Spaziergang zum Naturdenkmal Extrusion "das Kamel", 5 km (3 Std.). Das Abendbrot. Die Nachtruhe.

Das Tal der Geysire ist ein einmaliges Naturobjekt. Es befindet sich im Naturschutzgebiet Kronozkij, in einer breiten Kluft, durch welche der Geysernaja-Fluss strömt. Hier, auf der Strecke von 6 km kann man alle möglichen Formen der hydrothermischen Aktivität bestaunen, einschließlich der ständig tätigen pulsierenden und kochenden Quellen, der heißen Seen, der Schlammkesseln und der Minivulkane, der Dampfstrahlen, der aufgewärmten Bodenflächen und natürlich der Geysire. Der größte Geysir „Welikan“ („der Riese“) mit der Größe des Griffons 3 x 1,5 m hebt bei einer Eruption den Wasserstrahl auf die Höhe von 30 m. Das malerische Tal der Geysire erstrahlt in der Farbenvielfalt des bunten Lehmes. Die in ihren Farben und Bauart eigenartigen Geysirbildungen, thermophile Algen und die Wildheit der Kräuter schaffen eine reiche Farbenmosaik .
Der Karymskij-Vulkan befindet sich im zentralen Teil des Östlichen Vulkanrings Kamtschatkas. Dies ist ein typischer Stratovulkan, vertreten durch einen geraden Kegel mit der absoluten Höhe von 1536 m. Gegenwärtig zählt der Karymskij-Vulkan zu den tätigsten Vulkanen der Welt. In den letzten 215 Jahren fanden 20 Eruptionen statt. Und jetzt befindet sich der Vulkan in der Phase der Aktivierung der neuen vulkanischen Tätigkeitsperiode. Der letzte Ausbruch dieses Vulkans begann am 2. Januar 1996 und dauert bis jetzt an. Grandiose Aschen- und Dampfexplosionen finden alle 5-15 Minuten statt, die Asche und das Gas werden in die Höhe von 300-1000 Metern über dem Krater des Vulkans hinausgeschleudert.
Der Malyj Semjatschik-Vulkan ist ein Bestandteil der Karymskaja-Vulkangruppe und liegt 15 km nordöstlicher des Karymskij-Vulkans und 20 km westlicher des Kronozkij Golfes. Gegenwärtig ist das Interesse zum Malyj Semjatschik-Vulkan in erster Linie mit seinem sauren See im tätigen Troitzkij-Krater verbunden. Der Durchmesser des Sees ist etwa 500-600 m, seine maximale Tiefe schwankte in verschiedenen Jahren zwischen 117 und 140 Metern. In der Seemitte befindet sich ein Griffon, der mit der vom Seegrund aus aufsteigender Gasströmung zusammenhängt.
Das Naturdenkmal "das Kamel" stellt ein Felsmassiv, welches auf dem Bergpass zwischen den Korjakskij- und Awatschinskij-Vulkanen liegt, mit 2 spitzen Gipfeln dar. Der Kamelberg entstand nach der Eruption der beiden Vulkane. Als Ergebnis der Erdkrustenbewegung in der Zeit der vulkanischen Aktivität floss aus einer Riesenspalte die heiße Lava, welche später den Kamelberg bildete, raus.


Tag 3  - Der Aufstieg zum Krater des Awatschinskij-Vulkans
Das Frühstück. Die Sicherheitsbelehrung. Der Aufstieg zum Krater des Awatschinskij-Vulkans (etwa 8-12 Std.). Unterwegs eine Brotzeit (auf der Höhe von 2000 Metern). Auf dem Gipfel ein Beschauungsrundgang um den Krater zu den Fumarolenfeldern und der Lavakuppe. Die Rückkehr zum Lager. Das Abendbrot. Die Rückreise nach Paratunka. Die Unterbringung im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool unter freiem Himmel.

Mit dem Sonnenaufgang nach einem ausgiebigen Frühstück beginnt die Reisegruppe den Aufstieg. Den Vulkankamm hinaufsteigend und an Höhe gewinnend, kann man die Panoramabilder Kamtschatkas aus der Vogelperspektive genießen. In der Höhe von 2000 Metern am Fuß des jungen Kegels findet eine kleine Brotzeit statt. Danach, mit neugewonnen Kräften, erreicht die Gruppe in 1,5-2 Std. den Vulkangipfel. Vom Rand des Kraters öffnet sich ein hervorragender Ausblick. Im Süden: Die Städte Petropawlowsk-Kamtschatskij und Jelisowo, das Awatscha-Flusstal und die Awatschinskaja-Bucht, die Vulkanen Wiljutschinskij, Gorelyj, Mutnowskij, bei gutem Wetter kann man einen Blick auf den schneeweißen Kegel des Opala-Vulkans werfen; im Norden: Das Nalytschewa-Flusstal und die Vulkanen Schupanowskij und Dsendsur. Außerdem bei einem guten Wetter während der Besteigung selbst kann man vom Awatschinskij-Vulkan den massiven Kegel des Korjakskij-Vulkans, der übrigens im Jahre 2008 erneut auszubrechen begann, bestaunen. Seine Fumarolen steigen in dichten weißen und grauen Dampfwolken in große Höhen! Die gesamte Aufstiegszeit hängt von der physischen Verfassung der Teilnehmer und vom Wetter ab und beträgt im Schnitt etwa 8 Std. Der schwierigste Teil der Route ist der Vulkankegel, dessen Höhe etwa 300 m ist. Der Kegel ist mit der Schlacke, welche hinabgeht und den Aufstieg erschwert, übersät. Im letzten Abschnitt der Kegelbesteigung ist ein Seil befestigt, welcher die letzten Meter des Aufstiegs spürbar erleichtert. Der Abstieg vom Vulkan nimmt nur die Hälfte der Aufstiegszeit.

Tag 4 - Malka heißen Quellen

Das Frühstück. Die Ausfahrt zum Bystraja(Malkinskaja)-Fluss, 160 km (etwa 3 Std.). Unterwegs der Besuch der Malkinskije-Narsanen. Die Vorbereitung der Boote. Die Sicherheitsbelehrung. Der Beginn der Raftingtour. Das Angeln (der Saibling, die Regenbogenforelle, der Lachs, die Äsche). Unterwegs ein Mittagessen. Am Abend die Einrichtung eines Lagers am Flussufer. Das Abendbrot. Die Nachtruhe.

130 km von Petropawlowsk entfernt, in der Nähe der geschichtsträchtigen Siedlung Malki, befinden sich 2 Gruppen der Mineralwasserquellen: Die kalten kohlensauren und die heißen. Von Jahr zu Jahr verstärkt sich der Ansturm der durch die Quellen und die Schönheit dieser Gegend angelockten Naturfreunde hierher. Die Quellen liegen im Westen von Malki am Ufer des Kljutschewka-Flusses (der linke Zulauf des Bystraja-Flusses), aus dem Schotterbett schlagen ziemlich kräftige Heißwasserstrahlen, deren Temperatur auf 70-80 Grad Celsius ansteigt. Die ausgegrabenen weiträumigen flachen Becken-Bäder heißen alle Willigen zum Baden und sich im heilkräftigen schwachmineralisierten Thermalwasser Ausruhen herzlich Willkommen. Am der Siedlung gegenüberliegenden Ufer befindet sich eine kohlensaure Mineralwasserquelle, wo die neue Werkhalle der Mineralwasserfabrik gebaut wurde.
Bystraja ist ein Bergfluss mit einigen Stromschnellen des 2. Schwierigkeitsgrades. Während der Raftingtour werden die Teilnehmer von den Bergen des Mittleren Kamtschatka-Gebirgskammes, den Spaltungsarmen, den mitten im Fluss gelegenen dicht bewachsenen ganzen Inseln und, das Wichtigste, von der unberührten Natur umgeben. Der Fluss selbst enthält zahlreiche Senken, wo der Lachs auf dem Weg zum Laichplatz eine Rast hält, da wird man angeln können.


Tag 5 - Rafting und Angeln
Das Frühstück. Der Abbau des Camps. Das Rafting. Das Angeln. Die Überwindung der Stromschnellen. Unterwegs ein Mittagessen. Am Abend die Einrichtung eines Camps am Flussufer. Das Abendbrot. Die Nachtruhe.

An diesem Tag beginnt der interessanteste Abschnitt der Raftingtour, dem die Stromschnellengruppen angehören. Die Stromschnellen des Bystraja-Flusses sind technisch unkompliziert, ihre Stromgeschwindigkeit, welche in Abhängigkeit vom Wasserstand variiert, beträgt 2-4 m/s. Die erste Stromschnelle stellt eine stehende Dammgruppe der Höhe 1,2-2 m dar. Man trifft auf die zweite Stromschnelle eine Stunde nach der Ersten. Der Wasserstrom, gesperrt durch ein Riesensteinblock, fällt entzwei. Der rechte Teilstrom fließt unter das Felsenufer, anschließend biegt er ruckartig nach Rechts ferner bildet er das große “Fass”, indem er von einer Unterwasserplatte aus der 1,5 Meter Höhe herunterfließt. 3 Stunden später durchläuft man die 3. Stromschnelle. An dieser Stelle biegt der Fluss nach Rechts, bildet einige Abflüsse und stehende schräge Dämme. Die Länge der 4. Stromschnelle beträgt nicht mehr als 50 Meter.

Tag 6 - End-Legierung
Das Frühstück. Der Abbau des Camps. Das Rafting. Das Angeln. Unterwegs ein Mittagessen. Der Abschluss der Raftingtour. Am Abend die Rückkehr in das Paratunka Kurgebiet. Unterbringung im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool unter freiem Himmel.

Tag 7 - Abfahrt nach Mutnovsky Vulkan
Das Frühstück. Die Anfahrt mit einem speziellen Geländefahrzeug zum Vulkanplateau am Fuß des Mutnowskij-Vulkans (etwa 3 Std.). Nebenbei ein Besuch des Wiljutschinskij-Wasserfalls (der Spaziergang dauert etwa 2 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Später eine Anfahrt zum Bergpass. Die Ruhepause am Fuß des Wiljutschinskij-Vulkans. Die Überfahrt zum Fuß des Mutnowskij-Vulkans. Die Einrichtung eines Zeltlagers. Das Abendbrot. Die Nachtruhe.

Der Wiljutschinskij-Vulkan befindet sich südwestlich der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatskij. Dieser Vulkan ist erloschen. Seine Höhe beträgt 2175m über dem Meeresspiegel. Die Vulkanspitze ist zum Westen geschnitten und ist in Form der durch Eis- und Firnansammlungen geteilten Restberge dargestellt. Die Lava und Pyroklastiken, welche die Restberge zusammenstellen, färbten ihre Oberfläche möglicherweise durch die Fumaroleneinwirkung in der jüngeren Vergangenheit kunterbunt. Die Vulkanhänge sind durch die tiefen, vom Gipfel radial ausgehenden, Rillentäler zerfurcht , dabei nehmen Einige davon ihren Anfang bei der Mitte des Hanges. Das Innere der oberen Radialtäler am nordwestlichen Hang ist mit dem Eis und Firn gefüllt. Im Winter ist das ein wunderbarer Spot zum Abfahrtskifahren und Snowboarden. Im südwestlichen Teil liegen die Heißwasserquellen. Im Sommer stürzt ein 40 Meter hoher Wasserfall vom Fuße des Vulkans herunter .

Tag 8 - Klettern Mutnovskiy Volcano
Das Frühstück. Das Begehen der Rundgangroute: Der Aufstieg zum Krater des tätigen Mutnowskij-Vulkans (etwa 10-12 Std.). Die Bewegung auf den weiträumigen mehrjährigen Gletschern und im schmalen Canyon, dem Durchbruch in der Kraterwand. Unterwegs eine Brotzeit. Die Exkursion im Krater des Vulkans. Die Rückkehr in das Zeltlager. Das Abendbrot. Die Nachtruhe.

Der Mutnowskij-Vulkan ist einer der größten Vulkane Südkamtschatkas mit einem komplizierten Bau und einer langwierigen Entwicklungsgeschichte. Der Vulkan (2323 m) besteht aus 4 miteinander verschmolzenen Kegeln mit den Gipfelcalderas. Der Mutnowskij fasziniert besonders, weil die Besteigung im Unterschied zu den anderen Vulkanen über einen Einbruch im Vulkaninneren selbst erfolgt. Man hat das Gefühl sich im Zentrum der Erde zu befinden und erwartet jeden Moment einen Ausbruch der flammenden Lava unter den Füßen. Ein majestätisches Bild auf den tätigen Krater eröffnet sich dem Reisenden vom Gipfel des Mutnowskij. Im Inneren der tiefen Senke liegen die großen zischenden Fumarolen , welche von den hell-gelben aus den Schwefelkristallen bestehenden Kragen umringt sind, die heißen, sprudelnden Schlammkesseln, die kochenden Kleinseen und die kleineren Geysire. Diese ganze Exotik, von den Felsen umrandet und mit einem drüber ragenden blauen Gletscher versehen, brodelt, zischt, spuckt heiße Tropfen aus und atmet die Dampf- und Schwefelwasserstoffwolken aus. Ein Teil des Riesengletschers im Krater des Mutnowskij-Vulkans zerschmolz nach einer Eruption im Jahre 2000 zu einem schönen marine-blauen Kratersee, welcher im Winter einfriert und am Ende des Sommers, die Oberfläche vom Schildeis befreit, wieder auftaut. Der aus den Kratern des Mutnowskij-Vulkans strömende Fluss durchläuft das Lavafeld und stürzt von dort in den tiefen Canyon „Opasnyj“ („der Gefährliche“) herunter und bildet somit einen mehr als 80 Meter hohen Wasserfall. Ein Ort, der mit seiner Schönheit beeindruckt!

Tag 9 - Klettern Gorelyj Volcano
Das Frühstück. Die Besteigung und die Beschauung der Krater des Gorelyj-Vulkans (etwa 5-8 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Der Abbau des Zeltlagers. Die Rückkehr nach Paratunka. Die Unterbringung im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool. Die Nachtruhe.

Der Bau des tätigen Gorelyj-Vulkans bietet einen in der Tat atemberaubenden Blick! Irgendwann sank der Gipfelteil des großen, uralten schildförmigen Vulkans ab und bildete die 13 Kilometer lange Caldera, von deren Grund die intensiven Eruptionen durch die Kraterkette ausgingen. Einige Krater verschmolzen miteinander im Zuge dieser Ausbrüche. Als Ergebnis steigt heutzutage aus dem Zentrum einer Riesencaldera ein ungewöhnliches gebirgskammartiges Massiv in der Art eines komplizierten Stratovulkans mit der Höhe von 1829 Metern. Im Gipfelteil des Vulkans zählt man 11 Krater der verschiedenen Form und Größe. Außerdem entstanden im Inneren und Äußeren der Caldera noch mehr als 10 kleinere zusätzliche Schlackekegel und Lavakuppen. Der Vulkan ist einmalig mit seiner malerischen Sammlung verschiedener Krater in seinem Gipfelteil. Einige von den sind mit bunten Seen, die Anderen mit dem Schnee und Eis gefüllt, und im Akivnyj-Krater zum Beispiel dampfen permanent die Fumarolen!

Tag 10 - Seefischerei und Tour 
Das Frühstück. Die Fahrt nach Petropawlowsk-Kamtschatskij. Eine Bootsfahrt in der Awatschinskaja-Bucht zur Staritschkow-Insel (die „Altherreninsel“, etwa 6 Std.). Die Meeresvogelbeobachtung, das Angeln am Meer. Das Mittagessen auf dem Boot. Die Rückkehr zum Hafen.  Die Rückkehr zum Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool. Die Nachtruhe.

Die Awatschinskaja-Bucht ist als die größte und die schönste in der Welt anerkannt. Allseits von Kuppen und schneeweißen Bergen umschlossen, ist sie groß genug um die gesamte Weltflotte zu beherbergen. Während der Bootsfahrt werden Sie die Seekalbe, Kamtschatkabiber, Bärenrobben und vielleicht auch die schönen Schwertwale, die den Raum des Stillen Ozeans durchkreuzen, sehen. Auf den Inseln hat sich eine große Menge Vögel eingenistet: Die rotgesichtige Scharbe, die Grauflügeltaube, der Eissturmvogel, der Toporok, der Goldkopf, die pazifische Gryllteiste und viele anderen. Die Inseln sind außerdem die Wohnstätte des seltenen Weißschulterseeadlers, des größten Seeadlers der Welt. Die kleinen Innenbuchten sind mit unnachahmlichen Konturen begnadigt, die Felsen sind sagenumwoben. Bei der Ausfahrt in den Ozean werden Sie zum Beispiel das „Stadttor“ mit ihrer Kamera aufnehmen können: So nennt man die 3 aus dem Wasser herausragenden Felsen. Außerdem bezeichnet man diese Felsen als die „3Brüder“. Man munkelt, dass die Brüder sich einst zur Abwehr der Stadt Petropawlowsk hierher stellten, und so erstarrten sie, das Ufer vor riesigen Tsunamiwellen schützend, zu Stein. Das alles und auch die majestätische Panorama der Awatschinskaja-Bucht, durch den Gipfel des Wiljutschinskij-Vulkans gekrönt, wird in Ihrem Herzen die unvergesslichen Eindrücke hinterlassen!

Tag 11 - Der Abflug
Das Frühstück. Die Abreise zum Flughafen. Der Abflug.

 
 
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