| | Unser Planet ist lebendig: Man kann sehen wie er atmet, seinen Herzschlag und seine Herzenswärme fühlen… Doch leider erinnern wir uns daran, nur dann, wenn er sich selbst brutal zurückmeldet… In diesen Momenten steht die Welt still. Das ist einer Hypnose gleich, wenn die Elementarkraft tobt und anstatt sich zu verstecken, stehen wir, wie verzaubert, und blicken der nähernden Apokalypse entgegen. Da denken wir auch daran, dass sich im Inneren des Planeten schon immer etwas ereignete und auch jetzt noch ereignet. Und die scheinbare Ruhe ist eine Täuschung. Wir sind neugierig und erschrocken zugleich. Und man will diese verborgenen Prozesse, die für uns ewig unerreichbar und für unseren Verstand unvorstellbar zu sein scheinen, mit den eigenen Augen erblicken. Das unglaublichste ist aber, dass es auf der Erde einen Ort gibt, welcher die Tür zu den Geheimnissen unseres Planeten einen Spalt breit öffnet. Und dieser Ort ist Kamtschatka! Genau hier testete man Ende der 70-er Jahre heimlich die ersten Mondfahrzeuge. Und ein Bisschen später auch die Marsfahrzeuge. Warum wählte man dazu Kamtschatka aus? Vor nur 35 Jahren ereignete sich in Kamtschatka die Große Tolbatschinskoje-Spalteneruption. Dieser Ausbruch hatte die Ausmaßen einer Katastrophe. Die Asche und die Lava vernichteten alles Lebendige im Umkreis von mehreren Kilometern. Anstelle von Bäumen und Sträuchern findet man hier die schwarz-roten Lavafelder und Höhlen, anstelle von grünen Hügeln eine Menge an Vulkankegeln, anstelle von Flüssen den Sand. Die Tolbatschik-Eruption, welche sich in den Jahren 1975-76 abspielte, offenbarte sich als ein großes Naturereignis, schrecklich und feierlich schön. Die tobende Elementarkraft zerstörte und schaffte zugleich. Im Endergebnis waren die grenzenlosen Schlackefelder am Fuße des Tolbatschik-Vulkans wie geschaffen für die Tests der Mond- und Marsfahrzeuge. Und die durch vulkanische Bomben entstandene Trichter wecken die perfekte Illusion der Mondkrater. Jeder, der sich heutzutage im Kreis der Mondlandschaften wiederfindet, hat die Möglichkeit, das noch nicht erkaltete vulkanische Gestein zu berühren. Mehr als das kann man auf einem der Kegel ohne Streichhölzer bzw. Feuerzeug ein Feuer entfachen, indem man ganz einfach einen trockenen Ast in die Schlacke auf die 15 cm Tiefe einführt. Hier ist es, das heiße Herz!... Nachdem sie den Mutnowskij-Vulkan bestiegen haben, sehen Sie nicht nur das Atmen des Planeten, Sie verstehen wie verschieden es aussehen kann. Der heiße Dampf bricht direkt aus dem Boden aus, ringsherum rauchen die Fumarolen, das stechende Schwefelgeruch „schlägt“ auf die Nase, der schönste Gletscher droht vor Ihren Augen auseinanderzubrechen und die Säurepfützen stellen sich immer wieder in Ihren Weg. Die Bruchstelle des Kraters hinaufsteigend, hören Sie wieder und wieder hie und da die Leere unter Ihren Füßen. Das Herz zieht sich zusammen, doch ist der Verstand durch die unglaubliche Anziehungskraft dieses magischen Ortes schon benebelt und sie steigen immer weiter hinauf… Was offenbart sich Ihnen noch an diesem Ende der Welt? Die bunten Seen des auf den ersten Blick unscheinbaren Gorelyj-Vulkans (seine wahren Schätze verstecken sich am Boden seiner 11 Krater), das durchsichtige Wasser eines Bergflusses, an dessen Ufer man auf den größten Braunbären der Welt treffen kann, nationale Siedlung Ässo, wo die Menschen leben, deren Sitten und Bräuche uns sie bewundern lassen. Aber die Hauptsache ist, dass diese Menschen das Geheimnis kennen. Das Geheimnis, welches auch Sie versuchen zu lösen können, indem sie auf diese ungewöhnliche Reise gehen.
Reiseverlauf Tag
Tag 1 - Die Ankunft in Kamtschatka Die Ankunft in Kamtschatka am Flughafen der Stadt Jelisowo. Shuttle zu Paratunka. Die Unterkunft in einem Kurhaus. Akklimatisierung und Erholung. Das Baden im Thermalwasserfreibad. Zusätzlich – Russische Banja.
Die Gegend der Paratunskije-Geothermalheißwasserquellen ist das medizinische Kurgebiet Kamtschatkas. Zurzeit funktionieren in diesem Gebiet einige Sanatorien, außerdem befinden sich da die zahlreichen Kurhäuser. In den Kurhäusern kann man sich nicht nur erholen, sondern auch, dank den heilenden Eigenschaften des Thermalwassers, den eigenen Gesundheitszustand verbessern.
Tag 2 - Tal der Geysire Das Frühstück. Die zusätzliche Exkursion! Der Hubschrauberausflug in das Tal der Geysire mit einer Landung in der Caldera des Uson-Vulkans. Transport zum Hubschrauberlandeplatz. Die Hubschrauberexkursion in das Tal der Geysire und in den Krater des Uson-Vulkans (6 Std.) mit einem Rundflug um die tätigen Vulkane Karymskij und Malyj Semjatschik, der zweistündige Rundgang im Tal der Geysire, der Überflug zum Krater des Uson-Vulkans. Der einstündige Rundgang auf dem Östlichen thermischen Feld, der Überflug zum Schupanowa-Fluss, die Mahlzeit an einem Touristenhort.
Das Tal der Geysire ist ein einmaliges Naturobjekt. Es befindet sich im Naturschutzgebiet Kronozkij, in einer breiten Kluft, durch welche der Geysernaja-Fluss strömt. Hier, auf der Strecke von 6 km kann man alle möglichen Formen der hydrothermischen Aktivität bestaunen, einschließlich der ständig tätigen pulsierenden und kochenden Quellen, der heißen Seen, der Schlammkesseln und der Minivulkane, der Dampfstrahlen, der aufgewärmten Bodenflächen und natürlich der Geysire. Der größte Geysir „Welikan“ („der Riese“) mit der Größe des Griffons 3 x 1,5 m hebt bei einer Eruption den Wasserstrahl auf die Höhe von 30 m. Das malerische Tal der Geysire erstrahlt in der Farbenvielfalt des bunten Lehmes. Die in ihren Farben und Bauart eigenartigen Geysirbildungen, thermophile Algen und die Wildheit der Kräuter schaffen eine reiche Farbenmosaik . Der Karymskij-Vulkan befindet sich im zentralen Teil des Östlichen Vulkanrings Kamtschatkas. Dies ist ein typischer Stratovulkan, vertreten durch einen geraden Kegel mit der absoluten Höhe von 1536 m. Gegenwärtig zählt der Karymskij-Vulkan zu den tätigsten Vulkanen der Welt. In den letzten 215 Jahren fanden 20 Eruptionen statt. Und jetzt befindet sich der Vulkan in der Phase der Aktivierung der neuen vulkanischen Tätigkeitsperiode. Der letzte Ausbruch dieses Vulkans begann am 2. Januar 1996 und dauert bis jetzt an. Grandiose Aschen- und Dampfexplosionen finden alle 5-15 Minuten statt, die Asche und das Gas werden in die Höhe von 300-1000 Metern über dem Krater des Vulkans hinausgeschleudert. Der Malyj Semjatschik-Vulkan ist ein Bestandteil der Karymskaja-Vulkangruppe und liegt 15 km nordöstlicher des Karymskij-Vulkans und 20 km westlicher des Kronozkij Golfes. Gegenwärtig ist das Interesse zum Malyj Semjatschik-Vulkan in erster Linie mit seinem sauren See im tätigen Troitzkij-Krater verbunden. Der Durchmesser des Sees ist etwa 500-600 m, seine maximale Tiefe schwankte in verschiedenen Jahren zwischen 117 und 140 Metern. In der Seemitte befindet sich ein Griffon, der mit der vom Seegrund aus aufsteigender Gasströmung zusammenhängt.
Tag 3 - Abfahrt zum Vulkan Flat Tolbachik
Das Frühstück. Eine frühe Ausfahrt in einem speziellen Geländefahrzeug zum Fuß der Tolbatschinskije-Vulkane. Das Mittagessen in Milkowo. Die Fahrt nimmt den ganzen Tag in Anspruch (etwa 560 km). Die Einrichtung eines Zeltlagers. Das Abendbrot. Die Übernachtung in Zelten. Der tätige Ploskij Tolbatschik-Vulkan (3 085 m)stellt zusammen mit dem erloschenen Ostryj-Tolbatschik (3 682 m) den größten Vulkan des südwestlichen Teils der Kljutschewskaja-Vulkangruppe. Der Gipfel des Ploskij-Tolbatschik ist eine Caldera mit einem Durchmesser von 3 km. Der Krater ist vollständig mit Eis gefüllt. Im westlichen Teil des Vulkans findet man eine weitere Caldera, entstanden im Zuge der großen Tolbatschinskoje-Spalteneruption. Der Caldera-Durchmesser beträgt 1,8 km, ihre Tiefe 450-500 m. Tag 4 - Klettern in den Krater des Vulkans Flat Tolbachik Das Frühstück. Der Aufstieg zum Krater des Ploskij Tolbatschik-Vulkans (3085 m) (12 кm, 8-10 Std.). Unterwegs ein Mittagessen. Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Die Übernachtung im Zeltlager. Die Besteigung des Ploskij-Tolbatschik erfolgt über die Schlackefelder und die alten Lavaflüsse. Im Vulkankrater befindet sich ein gelber See, in dem das Austreten des Schwefels erfolgt. Am Fuße der felsigen Kraterwände befinden sich die mächtigen Fumarolen. Vom Gipfel des Ploskij-Tolbatschik-Vulkans eröffnet sich eine Panoramasicht auf die Vulkane der Kljutschewskaja-Gruppe und auf die weiter entfernten Gipfel. Man sollte besonders aufmerksam die Ketten und Gruppierungen der halben Hundert Schlackekegel, welche eines der Gebiete am südlichen Hang dicht besiedeln, begutachten. Genau da fand die berühmte Tolbatschinskoje-Spalteneruption statt. Tag 5 - Trekking rund Tolbachinskyi Vulkane Das Frühstück. Die Fahrt zu den nördlichen Kegeln der Tolbatschinskoje-Spalteneruption (ein Rundgang mit der Besteigung und der Beschauung eines der Vulkankegeln, wo man heute noch die vulkanische Tätigkeit empfinden kann, etwa 4-5 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Die Überfahrt in den „Toten Wald“ Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Die Nachtruhe. Die Tolbatschinskije-Kegel ist eine besondere Gruppe der vulkanischen Bildungen, welche die Vulkane en miniature darstellen, ihre Höhe beträgt 100-200 m. Einige Tage nach dem Eruptionsende des Nördlichen Durchbruchs entstand 10 km südlicher ein weiterer Eruptionszentrum, der Südliche Durchbruch. Hier bildete sich nur ein einziger Kegel aus. Der Ausbruch verlief größtenteils in Form von Lavaströmen aus dem Kegel und den entstandenen Rissen. Heute richten sich im Gebiet des Südlichen Durchbruchs nach und nach die jungen Bäume auf. In den erstarrten Lavaströmen entstanden nach ihrem Ausfluss die Höhlen, welche man nach Möglichkeit den Reisenden demonstriert. Die Kegel des Nördlichen Durchbruchs sind die Folgen der Tolbatschikeruption aus den Jahren 1975-76. Während der Eruption bildeten sich im Boden Spalten, aus den der Ausstoß der Asche, der Schlacke und der Lava vonstatten ging. An den Ausstoßstellen entstanden aus den Eruptionsprodukten einige Schlackekegel mit der Höhe von über 300 m. Der stärkste Ausbruch erfolgte aus den 3 höchsten Kegeln. Dieses, näher zum Fuße des Tolbatschik liegende, Eruptionsgebiet wurde als der Nördliche Durchbruch bezeichnet. Tag 6 - Radial Wanderung zu den Southern Cone Das Frühstück. Die Kreiswanderung zum Südlichen Kegel der Tolbatschikeruption aus dem Jahre 1976. Die Fußgängerroute zu den Lavaströmen. Unterwegs eine Brotzeit. Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Die Nachtruhe.
Tag 7 - Ethnographische Touren
Das Frühstück. Der Abbau des Lagers. Die Fahrt nach Ässo. Die Unterbringung im Kurhaus. Die Übernachtung im Kurhaus. Der Besuch im ethnografischen Bystrinskij-Museum, im ökologisch-aufklärerischen Museum und im Bärenmuseum. Das Mittagessen im Kurhaus. Die Ruhepause. Die Freizeit. Das Abendessen. Die Übernachtung im Kurhaus.
Ässo ist eine kleinere in Zentrum Kamtschatkas liegende Siedlung. Hier kann man jederzeit die paradiesische Sommerwärme dank den Thermalwasserquellen genießen. Die Heißwasserquellen beheizen alle Bauten der Siedlung. Deswegen wundert sich hier keiner über die im Treibhaus sogar im Winter geernteten frischen Kräuter und das südländische Obst, wie die Trauben oder den Ananas. Die Siedlung Ässo ist von immergrünen Wäldern, Bergklippen und Bergkämmen allseits umgeben. Zwischen den höher gelegenen Ufern schlagen sich 2 saubere Bergflüsse durch: Uksitschan und Bystraja. In der Nähe ragt der erloschene Degeren-Ulängändä-Vulkan in die Höhe.
Das Bystrinskij-Museum ist das einzige und das bekannteste ethnografische Museum in Kamtschatka. Das Museum erinnert an einen Architekturkomplex im Still der russischen Baukunst des XVII Jahrhunderts. In einem wunderbaren Bau der russischen Jasatschnaja-Isba (die Köte, in der der Steuersammler der Kosaken, häufig der Ataman, lebte und die Steuerwaren, wie z.B. die Pelze gelagert waren) befindet sich die äwenische Exposition. Daneben ein furchteinflößender Wachturm, der im Altertum als Schutz während der Belagerung der Siedlung dienen konnte. Außerdem kann man hier die originale Schamanenkleidung und Utensilien, die Gegenstände der geistigen Kultur, sowie die Gegenstände aus dem Alltag der Äwenen bestaunen. Auch hier gibt es die einzige in ganz Russland halbuntergründige Unterkunft der Korjaken, rekonstruiert dank den übriggebliebenen Skizzen und ethnografischen Forschungen. Das Museum bewahrt Unikaten, welche man in keinem anderen Museum des Landes finden wird.
Tag 8 - Ethnographische Lager Frühstück. Ausflug zum Ethnographischen Lager. Besuchen Beinschnitzerei Werkstatt.Mittagessen an der Basis. Rest. Abendessen und Übernachtung an der Basis.
Tag 9 - Malka heißen Quellen Das Frühstück. Die Ausfahrt zum Bystraja-Fluss. Unterwegs eine Brotzeit. Die Vorbereitung der Rafts. Die Sicherheitsbelehrung. Der Beginn der Raftingtour. Das Angeln (der Saibling, die Regenbogenforelle, der Lachs, die Äsche). Am Abend die Einrichtung eines Lagers am Flussufer. Das Abendbrot. Die Nachtruhe Bystraja ist ein Bergfluss mit einigen Stromschnellen des 2. Schwierigkeitsgrades. Während der Raftingtour werden die Teilnehmer von den Bergen des Mittleren Kamtschatka-Gebirgskammes, den Spaltungsarmen, den mitten im Fluss gelegenen dicht bewachsenen ganzen Inseln und, das Wichtigste, von der unberührten Natur umgeben. Der Fluss selbst enthält zahlreiche Senken, wo der Lachs auf dem Weg zum Laichplatz eine Rast hält, da wird man angeln können.
Tag 10 - Rafting und Angeln Das Frühstück. Der Abbau des Camps. Das Rafting. Das Angeln. Die Überwindung der Stromschnellen. Unterwegs ein Mittagessen. Am Abend die Einrichtung eines Camps am Flussufer. Das Abendbrot. Die Nachtruhe. An diesem Tag beginnt der interessanteste Abschnitt der Raftingtour, dem die Stromschnellengruppen angehören. Die Stromschnellen des Bystraja-Flusses sind technisch unkompliziert, ihre Stromgeschwindigkeit, welche in Abhängigkeit vom Wasserstand variiert, beträgt 2-4 m/s. Die erste Stromschnelle stellt eine stehende Dammgruppe der Höhe 1,2-2 m dar. Man trifft auf die zweite Stromschnelle eine Stunde nach der Ersten. Der Wasserstrom, gesperrt durch ein Riesensteinblock, fällt entzwei. Der rechte Teilstrom fließt unter das Felsenufer, anschließend biegt er ruckartig nach Rechts ferner bildet er das große “Fass”, indem er von einer Unterwasserplatte aus der 1,5 Meter Höhe herunterfließt. 3 Stunden später durchläuft man die 3. Stromschnelle. An dieser Stelle biegt der Fluss nach Rechts, bildet einige Abflüsse und stehende schräge Dämme. Die Länge der 4. Stromschnelle beträgt nicht mehr als 50 Meter. Tag 11 - End-Legierung Das Frühstück. Der Abbau des Camps. Das Rafting. Das Angeln. Unterwegs ein Mittagessen. Der Abschluss der Raftingtour. Am Abend die Rückkehr in das Paratunka Kurgebiet. Unterbringung im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool unter freiem Himmel.
Tag 12 - Seefischerei und Tour Das Frühstück. Die Fahrt nach Petropawlowsk-Kamtschatskij. Eine Bootsfahrt in der Awatschinskaja-Bucht zur Staritschkow-Insel (die „Altherreninsel“, etwa 6 Std.). Die Meeresvogelbeobachtung, das Angeln am Meer. Das Mittagessen auf dem Boot. Die Rückkehr zum Hafen. Die Anfahrt mit einem speziellen Geländefahrzeug zum Vulkanplateau am Fuß des Mutnowskij-Vulkans (etwa 3 Std.). Installieren Basislager. Dinner. Rest.
Die Awatschinskaja-Bucht ist als die größte und die schönste in der Welt anerkannt. Allseits von Kuppen und schneeweißen Bergen umschlossen, ist sie groß genug um die gesamte Weltflotte zu beherbergen. Während der Bootsfahrt werden Sie die Seekalbe, Kamtschatkabiber, Bärenrobben und vielleicht auch die schönen Schwertwale, die den Raum des Stillen Ozeans durchkreuzen, sehen. Auf den Inseln hat sich eine große Menge Vögel eingenistet: Die rotgesichtige Scharbe, die Grauflügeltaube, der Eissturmvogel, der Toporok, der Goldkopf, die pazifische Gryllteiste und viele anderen. Die Inseln sind außerdem die Wohnstätte des seltenen Weißschulterseeadlers, des größten Seeadlers der Welt. Die kleinen Innenbuchten sind mit unnachahmlichen Konturen begnadigt, die Felsen sind sagenumwoben. Bei der Ausfahrt in den Ozean werden Sie zum Beispiel das „Stadttor“ mit ihrer Kamera aufnehmen können: So nennt man die 3 aus dem Wasser herausragenden Felsen. Außerdem bezeichnet man diese Felsen als die „3Brüder“. Man munkelt, dass die Brüder sich einst zur Abwehr der Stadt Petropawlowsk hierher stellten, und so erstarrten sie, das Ufer vor riesigen Tsunamiwellen schützend, zu Stein. Das alles und auch die majestätische Panorama der Awatschinskaja-Bucht, durch den Gipfel des Wiljutschinskij-Vulkans gekrönt, wird in Ihrem Herzen die unvergesslichen Eindrücke hinterlassen! Tag 13 - Klettern Mutnovskiy Volcano Das Frühstück. Das Begehen der Rundgangroute: Der Aufstieg zum Krater des tätigen Mutnowskij-Vulkans (etwa 6-10 Std.). Die Bewegung auf den weiträumigen mehrjährigen Gletschern und im schmalen Canyon, dem Durchbruch in der Kraterwand. Unterwegs eine Brotzeit. Die Exkursion im Krater des Vulkans. Die Rückkehr in das Zeltlager. Das Abendbrot. Die Nachtruhe. Der Mutnowskij-Vulkan ist einer der größten Vulkane Südkamtschatkas mit einem komplizierten Bau und einer langwierigen Entwicklungsgeschichte. Der Vulkan (2323 m) besteht aus 4 miteinander verschmolzenen Kegeln mit den Gipfelcalderas. Der Mutnowskij fasziniert besonders, weil die Besteigung im Unterschied zu den anderen Vulkanen über einen Einbruch im Vulkaninneren selbst erfolgt. Man hat das Gefühl sich im Zentrum der Erde zu befinden und erwartet jeden Moment einen Ausbruch der flammenden Lava unter den Füßen. Ein majestätisches Bild auf den tätigen Krater eröffnet sich dem Reisenden vom Gipfel des Mutnowskij. Im Inneren der tiefen Senke liegen die großen zischenden Fumarolen , welche von den hell-gelben aus den Schwefelkristallen bestehenden Kragen umringt sind, die heißen, sprudelnden Schlammkesseln, die kochenden Kleinseen und die kleineren Geysire. Diese ganze Exotik, von den Felsen umrandet und mit einem drüber ragenden blauen Gletscher versehen, brodelt, zischt, spuckt heiße Tropfen aus und atmet die Dampf- und Schwefelwasserstoffwolken aus. Ein Teil des Riesengletschers im Krater des Mutnowskij-Vulkans zerschmolz nach einer Eruption im Jahre 2000 zu einem schönen marine-blauen Kratersee, welcher im Winter einfriert und am Ende des Sommers, die Oberfläche vom Schildeis befreit, wieder auftaut. Der aus den Kratern des Mutnowskij-Vulkans strömende Fluss durchläuft das Lavafeld und stürzt von dort in den tiefen Canyon „Opasnyj“ („der Gefährliche“) herunter und bildet somit einen mehr als 80 Meter hohen Wasserfall. Ein Ort, der mit seiner Schönheit beeindruckt! Tag 14 - Klettern Gorelyj Volcano Das Frühstück. Die Besteigung und die Beschauung der Krater des Gorelyj-Vulkans (etwa 5-8 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Der Abbau des Zeltlagers. Die Rückkehr nach Paratunka. Die Unterbringung im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserpool. Die Nachtruhe. Der Bau des tätigen Gorelyj-Vulkans bietet einen in der Tat atemberaubenden Blick! Irgendwann sank der Gipfelteil des großen, uralten schildförmigen Vulkans ab und bildete die 13 Kilometer lange Caldera, von deren Grund die intensiven Eruptionen durch die Kraterkette ausgingen. Einige Krater verschmolzen miteinander im Zuge dieser Ausbrüche. Als Ergebnis steigt heutzutage aus dem Zentrum einer Riesencaldera ein ungewöhnliches gebirgskammartiges Massiv in der Art eines komplizierten Stratovulkans mit der Höhe von 1829 Metern. Im Gipfelteil des Vulkans zählt man 11 Krater der verschiedenen Form und Größe. Außerdem entstanden im Inneren und Äußeren der Caldera noch mehr als 10 kleinere zusätzliche Schlackekegel und Lavakuppen. Der Vulkan ist einmalig mit seiner malerischen Sammlung verschiedener Krater in seinem Gipfelteil. Einige von den sind mit bunten Seen, die Anderen mit dem Schnee und Eis gefüllt, und im Akivnyj-Krater zum Beispiel dampfen permanent die Fumarolen!
Tag 15 - Reservetag Reservetag für den Fall einer missbräuchlichen Wetter oder Entspannung im Resort. Tag 16 - Der Abflug Das Frühstück. Die Abreise zum Flughafen. Der Abflug. | |