| | Kamtschatka nicht nur mit den Blicken zu berühren, sondern auch durch eine gelassene Wanderung, sich durch eine echte Expedition einer Prüfung stellen, täglich den Sonnenuntergang genießen und mit dem Sonnenaufgang aufstehen: All das ist das wahre Vergnügen für die mutigsten und die waghalsigsten Abenteurer. Wir laden Sie auf eine Reise dorthin ein, wo es keine Autos, keine breiten Wege und keine modernen Bauten gibt. Auf eine Reise, die täglich Türen zu bunten Eindrücken öffnet; die zahlreichen Heißwasserquellen erfrischen und heilen, und die Flora und Fauna „schreien“ förmlich danach, auf den Seiten Ihrer Fotoalben zu landen. Sie erblicken die grenzenlosen Weiten des Pazifischen Ozeans, die Riesenkräuter, die Beeren und Pilze, die tobenden Flusse und auch die majestätische Macht der tätigen Vulkane. Sie besuchen einen einzigartigen Ort, den Krater des tätigen Mutnowskij-Vulkans, genießen den Anblick der verschiedenartigen Krater des Gorelyj-Vulkans, der malerischen Schirowaja-Bucht. Und natürlich überzeugen Sie sich an Ihrem eigenen Beispiel von der heilkräftigen Wirkung der thermalen Heißwasserquellen.
Reiseverlauf Tag
Tag 1 - Die Ankunft in Kamtschatka Die Ankunft in Kamtschatka am Flughafen der Stadt Jelisowo. Shuttle zu Paratunka. Die Unterkunft in einem Kurhaus. Akklimatisierung und Erholung. Das Baden im Thermalwasserfreibad. Zusätzlich – Russische Banja.
Die Gegend der Paratunskije-Geothermalheißwasserquellen ist das medizinische Kurgebiet Kamtschatkas. Zurzeit funktionieren in diesem Gebiet einige Sanatorien, außerdem befinden sich da die zahlreichen Kurhäuser. In den Kurhäusern kann man sich nicht nur erholen, sondern auch, dank den heilenden Eigenschaften des Thermalwassers, den eigenen Gesundheitszustand verbessern.
Tag 2 - Abfahrt nach Mutnovsky Vulkan Das Frühstück. Die Anfahrt mit einem speziellen Geländefahrzeug zum Vulkanplateau am Fuß des Mutnowskij-Vulkans (etwa 3 Std.). Nebenbei ein Besuch des Wiljutschinskij-Wasserfalls (der Spaziergang dauert etwa 2 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Später eine Anfahrt zum Bergpass. Die Ruhepause am Fuß des Wiljutschinskij-Vulkans. Die Überfahrt zum Fuß des Mutnowskij-Vulkans. Die Einrichtung eines Zeltlagers. Das Abendbrot. Die Nachtruhe.
Der Wiljutschinskij-Vulkan befindet sich südwestlich der Stadt Petropawlowsk-Kamtschatskij. Dieser Vulkan ist erloschen. Seine Höhe beträgt 2175m über dem Meeresspiegel. Die Vulkanspitze ist zum Westen geschnitten und ist in Form der durch Eis- und Firnansammlungen geteilten Restberge dargestellt. Die Lava und Pyroklastiken, welche die Restberge zusammenstellen, färbten ihre Oberfläche möglicherweise durch die Fumaroleneinwirkung in der jüngeren Vergangenheit kunterbunt. Die Vulkanhänge sind durch die tiefen, vom Gipfel radial ausgehenden, Rillentäler zerfurcht , dabei nehmen Einige davon ihren Anfang bei der Mitte des Hanges. Das Innere der oberen Radialtäler am nordwestlichen Hang ist mit dem Eis und Firn gefüllt. Im Winter ist das ein wunderbarer Spot zum Abfahrtskifahren und Snowboarden. Im südwestlichen Teil liegen die Heißwasserquellen. Im Sommer stürzt ein 40 Meter hoher Wasserfall vom Fuße des Vulkans herunter .
Tag 3 - Klettern Mutnovskiy Volcano Das Frühstück. Das Begehen der Rundgangroute: Der Aufstieg zum Krater des tätigen Mutnowskij-Vulkans (etwa 10-12 Std.). Die Bewegung auf den weiträumigen mehrjährigen Gletschern und im schmalen Canyon, dem Durchbruch in der Kraterwand. Unterwegs eine Brotzeit. Die Exkursion im Krater des Vulkans. Die Rückkehr in das Zeltlager. Das Abendbrot. Die Nachtruhe.
Der Mutnowskij-Vulkan ist einer der größten Vulkane Südkamtschatkas mit einem komplizierten Bau und einer langwierigen Entwicklungsgeschichte. Der Vulkan (2323 m) besteht aus 4 miteinander verschmolzenen Kegeln mit den Gipfelcalderas. Der Mutnowskij fasziniert besonders, weil die Besteigung im Unterschied zu den anderen Vulkanen über einen Einbruch im Vulkaninneren selbst erfolgt. Man hat das Gefühl sich im Zentrum der Erde zu befinden und erwartet jeden Moment einen Ausbruch der flammenden Lava unter den Füßen. Ein majestätisches Bild auf den tätigen Krater eröffnet sich dem Reisenden vom Gipfel des Mutnowskij. Im Inneren der tiefen Senke liegen die großen zischenden Fumarolen , welche von den hell-gelben aus den Schwefelkristallen bestehenden Kragen umringt sind, die heißen, sprudelnden Schlammkesseln, die kochenden Kleinseen und die kleineren Geysire. Diese ganze Exotik, von den Felsen umrandet und mit einem drüber ragenden blauen Gletscher versehen, brodelt, zischt, spuckt heiße Tropfen aus und atmet die Dampf- und Schwefelwasserstoffwolken aus. Ein Teil des Riesengletschers im Krater des Mutnowskij-Vulkans zerschmolz nach einer Eruption im Jahre 2000 zu einem schönen marine-blauen Kratersee, welcher im Winter einfriert und am Ende des Sommers, die Oberfläche vom Schildeis befreit, wieder auftaut. Der aus den Kratern des Mutnowskij-Vulkans strömende Fluss durchläuft das Lavafeld und stürzt von dort in den tiefen Canyon „Opasnyj“ („der Gefährliche“) herunter und bildet somit einen mehr als 80 Meter hohen Wasserfall. Ein Ort, der mit seiner Schönheit beeindruckt!
Tag 4 - Klettern Gorelyj Volcano Das Frühstück. Die Besteigung und die Beschauung der Krater des Gorelyj-Vulkans (etwa 5-8 Std.). Unterwegs eine Brotzeit. Die Rückkehr zum Camp. Das Abendbrot. Der Abbau des Zeltlagers.
Der Bau des tätigen Gorelyj-Vulkans bietet einen in der Tat atemberaubenden Blick! Irgendwann sank der Gipfelteil des großen, uralten schildförmigen Vulkans ab und bildete die 13 Kilometer lange Caldera, von deren Grund die intensiven Eruptionen durch die Kraterkette ausgingen. Einige Krater verschmolzen miteinander im Zuge dieser Ausbrüche. Als Ergebnis steigt heutzutage aus dem Zentrum einer Riesencaldera ein ungewöhnliches gebirgskammartiges Massiv in der Art eines komplizierten Stratovulkans mit der Höhe von 1829 Metern. Im Gipfelteil des Vulkans zählt man 11 Krater der verschiedenen Form und Größe. Außerdem entstanden im Inneren und Äußeren der Caldera noch mehr als 10 kleinere zusätzliche Schlackekegel und Lavakuppen. Der Vulkan ist einmalig mit seiner malerischen Sammlung verschiedener Krater in seinem Gipfelteil. Einige von den sind mit bunten Seen, die Anderen mit dem Schnee und Eis gefüllt, und im Akivnyj-Krater zum Beispiel dampfen permanent die Fumarolen!
Tag 5 - Die Wanderung zu den Datschnyje-Heißwasserquellen Das Frühstück. Die Wanderung zu den Datschnyje-Heißwasserquellen (etwa 15 km). Unterwegs eine Brotzeit. Die Beschauung des Geländes des geothermischen Kraftwerks und der thermischen Fläche des tätigen Kessels der Datschnyje-Quellen. Die Einrichtung eines Camps. Das Abendbrot. Die Übernachtung in den Zelten.
Die Marschroute verläuft auf dem Krater des Gorelyj-Vulkans über den Pionerskij-Bergpass (1100 м), der Aufstieg zu dem ungefähr eine Stunde Zeit kostet. Desweiteren folgt der Abstieg zu den Heißwasserquellen über einen Gletscher, unter dem ein Bach hervor fließt. Die Datschnyje-Quellen befinden sich in unmittelbarer Nähe des Mutnowskaja geothermischen Kraftwerks zwischen den Bergen Dwugorbaja und Skalistaja. Die thermischen Erscheinungen sind im breiten Streifen über die steilen Hänge auf der Strecke von über 1 km zerstreut. Dabei lassen sich 5 Gruppen der Quellen und Dampfstrahlen, die mächtigste von welchen, Aktivnaja (der Kessel), sich am Fuße der Kuppel im runden Becken mit steilen bis zu 30 Meter hohen Wänden befindet, deutlich hervorheben. In einem kleineren thermischen Zirkus kann man die Dampfstrahlen (mehr als 100), die kochenden Kesseln, die Heißwasserquellen beobachten. Auf dem Gelände des Naturdenkmals „die Datschnyje-Quellen“ gedeihen seltene und zum Schutz empfohlene Gefäßpflanzenarten, welche nirgends außer auf dem Gebiet der Thermalquellen Kamtschatkas gesichtet wurden. Tag 6 - Die Wanderung zu den Wojnowskije-Heißwasserquellen Das Frühstück. Die Wanderung zu den Wojnowskije-Heißwasserquellen (12 km). Unterwegs eine Brotzeit. Die Marschroute verläuft die zum Schirowaja-Fluss hinab führende Straße entlang, auf den Hängen des uralten Schirowskij-Vulkans und steigt zum Mutnaja-Fluss hinab, wo man die Wojnowskije-Heißwasserquellen findet. Die Einrichtung des Camps. Das Abendbrot. Die Übernachtung in Zelten. Tag 7 - Die Wanderung zur pazifischen Küste, zur Schirowaja-Bucht Das Frühstück. Die Wanderung zur pazifischen Küste, zur Schirowaja-Bucht (14 km). Unterwegs eine Brotzeit. Die malerische Schirowaja-Bucht befindet sich unter den senkrechten Felsen, zwischen den Krutoj und Rasdelnyj Kaps. Die Sandstrandlänge beträgt 3 km. Einige Wasserfälle eilen von den Felsen in die Bucht herunter. In der Schirowaja-Flussmündung wird die Fischerei betrieben. Die Einrichtung des Camps. Das Abendbrot. Die Übernachtung in Zelten. Tag 8 - Der Ruhetag Das Frühstück. Der Ruhetag. Rundgang zum Wasserfall (etwa 5 km). Unterwegs eine Brotzeit. Die Rückkehr zum Lager. Die Abendruhe. Tag 9 - Die Wanderung zu den Schirowskije-Heißwasserquellen Das Frühstück. Die Wanderung zu den Schirowskije-Heißwasserquellen (15 km). Unterwegs eine Brotzeit. Die Erholung, das Baden in den Quellen. Die Quellen liegen an einer malerischen Stelle des Schirowaja-Flusses und stellen zwei kochende Griffons und eine Menge an thermalen Austritten mit natürlichen Bädern dar. Die Einrichtung des Camps. Tag 10,11 - Die Wanderung über den Tenujew-Bergpass zum Wiljutscha-Flusstal Das Frühstück. Die Wanderung über den Tenujew-Bergpass (etwa 800 m) zum Wiljutscha-Flusstal. Vom Bergpass eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick auf das Schirowaja-Flusstal, die Schirowaja-Bucht, auf die benachbarten Gipfel und den Wiljutschinskij-Vulkan. Die Wanderung zu den Wiljutschinskije-Heißwasserquellen (22 km). Unterwegs eine Brotzeit. Die Wiljutschinskije-Quellen liegen an der Mündungsstelle des Spokojnyj-Bachs und des Wiljutscha-Flusses, nahe des Fußes des Wiljutschinskij-Vulkans. Die Quellen sind durch 3 Gruppen repräsentiert. An einer der Quellen findet man einen kleinen Thermalsee, an der anderen ist eine kleine Wanne eingerichtet. Außerdem wurde in der Nähe der Quellen ein Freibad, welches mit Umkleidekabinen ausgerüstet ist, gebaut. Die Einrichtung eines Camps. Abendbrot. Tag 12 - Die Erholung an den Wiljutschinskije-Quellen Das Frühstück. Die Erholung an den Wiljutschinskije-Quellen. Das Baden in den Heißwasserquellen. Mittagessen. Eine Exkursion zum verlassenen Stollen, wo man früher das Gold gewann. Das Abendbrot. Die Übernachtung in Zelten. Tag 13 - Eine Wanderung zum Wiljutschinskij-Bergpass Das Frühstück. Eine Wanderung zum Wiljutschinskij-Bergpass (6 km). Unterwegs die Beschauung des Spokojnyj-Wasserfalls, dessen Höhe etwa 20 m beträgt. Unterwegs eine Brotzeit. Die Fahrt im speziellen Geländewagen zum Kurhaus in Paratunka. Die Unterkunft im Kurhaus. Das Baden im Thermalwasserfreibad.
Der Spokojnyj-Wasserfall liegt am gleichnamigen Bach, welcher seinen Anfang an den Hängen der Caldera des Gorelyj-Vulkans nimmt. 80 Meter vom Bach entfernt verläuft die Straße zu den Wiljutschinskije-Quellen. Diese Straße hinauf marschierend, kann man ein grandioses Bild, in dessen Zentrum sich der Wasserfall selbst befindet, bestaunen. Die felsigen Flussufer werden an der Einfallstelle des Wassers durch das an den fast senkrechten Hängen wachsende Erlenkriechholz und die Steinbirke geschmückt. Die umgebende Landschaft verleiht dem Wasserfall einen besonderen ästhetischen Wert. Tag 14 - Der Abflug Das Frühstück. Die Abreise zum Flughafen. Der Besuch auf dem Fischmarkt. Der Abflug. | |