| | Angelten Sie je in der Umgebung der riesigen tätigen Vulkane, sahen Sie die Asche und Schlacke auf dem Flussboden? Angelte auch der Braunbär mit Ihnen schon mal um die Wette? Nein? Dann lohnt es sich auf jeden Fall für Sie, Kamtschatka zu besuchen. Es ist gut möglich, dass die zweite Reise für Sie mit einer Angelrute auf Ihrem Schulter verlaufen wird, aber, glauben Sie uns, von diesem Angelabenteuer werden Sie noch Ihren Enkeln und Urenkeln erzählen wollen. Kamtschatka ist der größte Fluss der Halbinsel, seine Länge beträgt 758 km. Er strömt durch die sich zwischen dem Mittel- und dem Östlichen Gebirgskamm befindende Niederung. Nachdem er in den Kumrotsch-Gebirgskamm ein Tal hineinschneidet – das Gebiet wird als die „Wangen“ bezeichnet – mündet er in Kamtschatskij-Golf des Pazifischen Ozeans ein. Während der schwindelerregenden Reise am Kamtschatka-Fluss, können Sie nicht nur wunderbar angeln, sondern auch die Neste der Seeadler sehen, auf den Braunbären treffen, die unzähligen Seen und Durchflüsse mit einem Boot durchlaufen, den Lachs auf dem Weg zum Laichen fotografieren, sich vom verzaubernden Sonnenuntergang am Fluss frappieren lassen und Sie werden nie aufhören die Schönheit der Natur Kamtschatkas zu bewundern!
Reiseverlauf Tag
Tag 1 - Die Ankunft in Kamtschatka Die Ankunft in Kamtschatka am Flughafen der Stadt Jelisowo. Shuttle zu Paratunka. Die Unterkunft in einem Kurhaus. Akklimatisierung und Erholung. Das Baden im Thermalwasserfreibad. Zusätzlich – Russische Banja.
Die Gegend der Paratunskije-Geothermalheißwasserquellen ist das medizinische Kurgebiet Kamtschatkas. Zurzeit funktionieren in diesem Gebiet einige Sanatorien, außerdem befinden sich da die zahlreichen Kurhäuser. In den Kurhäusern kann man sich nicht nur erholen, sondern auch, dank den heilenden Eigenschaften des Thermalwassers, den eigenen Gesundheitszustand verbessern. Tag 2 - Die Reise in die Kljutschi-Siedlung Das Frühstück. Die Reise (entsprechend der ausgewählten Reiseweise) in die Kljutschi-Siedlung (600 km). Die Ankunft in Kljutschi. Die Unterkunft in der „Jägerhüte“. Das Abendbrot. Die Nachtruhe. Zusätzlich – Russische Banja. 30 Schritte von einem kleinen Bootssteg entfernt befindet sich die kleine „Jägerhüte“. Das Gasthäuschen besteht aus nur 2 Schlafzimmern und einer gemütlichen Speisesaal-Stube. Die Trophäen der einheimischen Jäger schmücken die Hauswände und die sich innerhalb des Häuschens befindende russische Banja. „Die Jägerhüte“ markiert den Startpunkt für ein großes und unvergessliches Angelabenteuer. Tag 3 - Die Fahrt mit den Bathen stromabwärts auf dem Kamtschatka-Fluss Das Frühstück. Die Fahrt mit den Bathen (motorisierten Booten) stromabwärts auf dem Kamtschatka-Fluss (etwa 50 km) zur Flussstation. Unterwegs: Haltestellen zum Angeln. Unterwegs öffnen sich wunderbare Ausblicke auf die Vulkane Kljutschewskoj und Schiwelutsch. Das Mittagessen. Die Unterkunft in den Gasthäusern. Das Angeln. Das Abendbrotessen. Die Nachtruhe. Der Kljutschewskoj-Vulkan ist einer der größten Vulkane Eurasiens und der größte und aktivste Vulkan Kamtschatkas. Von der absoluten Höhe her, sind nur einige tätigen Vulkane in Süd- und Zentralamerika höher. Was die relative Höhe betrifft stellt der Kljutschewskoj-Vulkan, dessen Fuß nahezu am Meeresspiegel liegt, einen der größten tätigen Vulkane auf der Erdoberfläche dar. Seine absolute Höhe beträgt 4750 m. Dank seiner Höhe, der geraden Kegelform und der permanenten vulkanischen Tätigkeit, zählt der Kljutschewskoj-Vulkan zu den schönsten Vulkanen der Welt. Tag 4 - Die Fahrt mit den Bathen stromabwärts auf dem Kamtschatka-Fluss bis zum Chapiza-Fluss Das Frühstück. Die Fahrt mit den Bathen stromabwärts auf dem Kamtschatka-Fluss bis zum Chapiza-Fluss (etwa 20-30 Min). Das Angeln. Das Mittagessen am Fluss. Das Angeln. Die Rückkehr zu den Gasthäusern der Flussstation. Das Abendbrot. Für die Willigen: Russische Banja. Die Nachtruhe. Chapiza ist ein tiefer und schneller Fluss mit einer Breite von 40-50 m. Am Fluss lässt sich die Äsche fangen! Gegenüber dem Chapiza-Fluss findet man ein verlassenes Dorf der Itelmenen, Kamaki. In der Sprache der Ureinwohner Kamtschatkas, der Itelmenen, hatte das Wort „Kamaki“ mehrere Bedeutungen. Eine davon stellt ein Wasserwesen da. Die alten Sagen benannten auf diese Weise eine böse Meerjungfrau. Den Kamtschatka-Fluss von Kljutschi abwärts, 7 km vor dem Eingang in die Bergschlucht „Wangen“, da, wo der Fluss eine krasse Biegung macht, befand sich früher am linken Flussufer die alte Siedlung Kamaki. Von hier bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf die Kljutschewskaja-Vulkangruppe, ganz in der Nähe liegt der uralte Schiwelutsch. In der Umgebung von Kamaki findet man die größten Maibeeren Kamtschatkas, sie erreichen bis zu 24 mm in der Länge. Tag 5 - Die Fahrt mit den Bathen stromabwärts auf dem Kamtschatka-Fluss zum Nischne-Kamtschatskij-Ostrog Das Frühstück. Die Fahrt mit den Bathen stromabwärts auf dem Kamtschatka-Fluss zum Nischne-Kamtschatskij-Ostrog (Kosaken-Siedlung). Unterwegs das Angeln. Eine Exkursion durch den Ostrog. Das Angeln. Mittagessen am Fluss. Das Angeln. Im Nischne-Kamtschatskij-Ostrog befinden sich Häuser, in den die Angler untergebracht werden. Das Abendbrotessen. Die Nachtruhe. Nischne-Kamtschtskij-Ostrog, in 1704-1706 durch Kosaken am Ufer des Kamtschatka-Flusses gegründet, blieb im Laufe vieler Jahre das Zentrum des Lebens auf der Halbinsel. Hier begann die Este Expedition Kamtschatkas unter Führung von Vitus Bering im Jahre 1728 ihre Seereise, und seit 1740 baute man hier Schiffe, auf den die russischen Industriellen die Aleuten und Alaska erkundeten. Heutzutage ist die Einwohnerzahl des Nischne-Kamtschatsk äußerst gering. In der Siedlung findet man die Kirche der Mariä Entschlafung und des Heiligen Nikolaus. Schon 1704 durch die Kosaken, die Kamtschatka erstbesiedelten, gebaut, durchlebte sie vieles im Laufe dieser 3 Jahrhunderte: Starke Erdbeben und einige fatalen Brände, die oft die komplette Siedlung zerfraßen, ließen dieses Denkmal der russischen Architektur auf wundersame Weise ungeschoren. Heutzutage ist, diese nicht nur in Kamtschatka, sondern in der ganzen pazifischen Region älteste Kirche inaktiv und existiert ausschließlich dank der Fürsorge vom Aufseher Gennadij, der manchmal die Kirchentüre für die Teilnehmer der naturalistischen und ethnografischen Erkundungstoure am Kamtschatka-Fluss öffnet. Tag 6 - Die Fahrt mit den Bathen zum Aschabatschje-See Das Frühstück. Die Fahrt mit den Bathen zum Aschabatschje-See. Unterwegs das Angeln. Die Exkursion am See. Das Mittagessen am See. Das Angeln. Die Rückkehr zu den Gasthäusern. Das Angeln. Das Abendessen. Die Nachtruhe.
Das Flussbecken des Kamtschatka ist einer der größten Reproduktionsorte der feinsten Lachse, des Rotlachses. Dabei ist der Rotlachs vom Kamtschatka-Fluss eine der komplexesten Fischherden der Erde. Und einer ihrer wichtigsten Geburtsstätten ist der Aschabatschje-See. Aschabatschje belegt, was den Oberflächeninhalt betrifft (56,45 km²), den dritten Platz unter Seen Kamtschatkas, befindet sich im Becken des niederen Kamtschatka-Flusses und wird mit letzterem durch den kurzen (11 km) und langsam strömenden Aschabatschja-Fluss verbunden. Die Abstammung des Sees ist reliktisch marin. Dank der Einmündung von zahlreichen Laichflüssen und Laichbächen, den ufernahen Grundwasseraustritten und dem Wasserabgehen durch den Aschabatschja-Fluss verfügt der See über eine gute Durchströmbarkeit. Einer der Flugwege verschiedener Zugvogelarten verläuft direkt über Aschabatschje. Dabei dient der See hauptsächlich den semiaquatischen Vögeln, viele von den sich nicht nur vom Fisch, sondern auch von Seemollusken ernähren, als ein Platz fürs Massenniesten. Der Aschabatschje-See ist außerdem der Meister in der natürlichen Fertilisation durch die vulkanische Asche der Vulkane der Kljutschewskaja-Gruppe. Die richtig starken Aschefälle auf diesen See passieren recht selten, einmal in 10-15 Jahren, die schwachen dafür fast jährlich. Am Seestrand kann man auf die Braunbären, die Steinadler, die Weißschwanz-, die Weißschulterseeadler und die Bisamratten treffen.
Tag 7 - Die Fahrt mit den Bathen nach Ust-Kamtschatsk Das Frühstück. Die Fahrt mit den Bathen nach Ust-Kamtschatsk. Unterwegs das Angeln. Eine Exkursion durch Ust-Kamtschatsk. Die Busfahrt nach Kljutschi. Unterwegs eine Brotzeit. Die Ankunft in Kljutschi. Die Unterkunft in der „Jägerhütte“. Das Abendbrot. Die Nachtruhe. Zusätzlich – Russische Banja.
Die Siedlung Ust-Kamtschatsk liegt an der Mündung des Kamtschatka-Flusses, der mächtigsten Wasserader der Region. Ust-Kamtschatsk kann man als die erste Hauptstadt Kamtschatkas bezeichnen. An diesem Ort bauten Vitus Bering und Alexei Tschirikow ihre Paketboote für die Zweite Expedition Kamtschatkas. Nach den ersten Erkundungsreisen durch Wladimir Atlasow bekam man die ersten Beschreibungen des Landes Kamtschatka. Die neuen geografischen Entdeckungen verlangten nach weiteren Untersuchungen, außerdem war die Entfernung zur nächsten russischen Meeresstation – zu dieser Zeit war es Ochotsk – viel zu groß, was die Pioniere zur Gründung der neuen günstigeren Stützpunkte veranlasste. Der im Jahre 1731 neugegründete Ostrog an der Mündung des Kamtschatka-Flusses wurde zu einem bequemen Startpunkt und einer Zwischenstation für die weiteren Reisen der russischen Seefahrer und Industriellen in den Norden und den Osten.
Tag 8 - Die Rückfahrt nach Petropawlowsk-Kamtschatskij Das Frühstück. Die Rückfahrt nach Petropawlowsk-Kamtschatskij. Unterwegs das Mittagessen. Die Unterkunft im Kurhaus in Paratunka. Die Nachtruhe. Tag 9 - Der Abflug Das Frühstück. Die Abreise zum Flughafen. Der Abflug. | |